Schottland, L'Ecosse - Orig.-Kupferstich Vaugondy, Lamarche - 1794-95
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Schottland, L'Ecosse - Orig.-Kupferstich Vaugondy, Lamarche - 1794-95

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Antike Karte von Schottland (L' Ecosse). Robert de Vaugondy (1794). Eine interessante Karte, die Robert de Vaugondy 1757 für den „Atlas Universel“ erstellte und von seinem Nachfolger Lamarche korrigierte. Der Atlas Universel ist einer der bedeutendsten Atlanten des 18. Jahrhunderts. Dieser Abzug wurde kurz nach der Französischen Revolution veröffentlicht und auf das dritte Jahr des französischen republikanischen Kalenders datiert. Plattengröße: 27,3 x 44,4 cm. Papiergröße: 31,8 x 45 cm. Zustand: Rostflecken, die im Bild sichtbar sind. Gilles Robert de Vaugondy (1688–1766) und sein Sohn Didier Robert de Vaugondy (1723–1786) gründeten Mitte des 18. Jahrhunderts eine der bedeutendsten und anerkanntesten Werkstätten für Karten- und Globenherstellung in Frankreich. Sie waren Nachkommen eines der bedeutendsten Kartographen des vorherigen Jahrhunderts, Nicolas Sanson, über seinen Enkel Pierre Moulard-Sanson, von dem sie 1730 den Großteil des kartographischen Materials erbten, das die Sanson-Dynastie in fast einem Jahrhundert Arbeit angesammelt hatte und das sie mit dem Material ergänzten, das sie von den Nachkommen von Hubert Jaillot erworben hatten. Mit ihnen legten sie die Grundlage für sein ehrgeizigstes und bekanntestes Werk, den Atlas Universel (1757), einen der schönsten Atlanten der französischen Schule Mitte des Jahrhunderts. Dazu integrierten die Vaugondys, die über eine exzellente geographische Ausbildung verfügten, die Informationen, die sie aus der Sichtung der ältesten geerbten Materialien erhielten, in die aktuellsten Karten des Augenblicks, darunter neue Ortsnamen, die neuesten akademischen Forschungsergebnisse, die Tagebücher zeitgenössischer Entdecker und Missionare und sogar astronomische Beobachtungen, wobei sie manchmal die Längen- und Breitengrade vieler Karten anhand eigener Beobachtungen überprüften und korrigierten. Darüber hinaus legten sie im Gegensatz zu vielen Kartographen ihrer Zeit Wert darauf, die Quellen anzugeben, die sie für ihre Ausarbeitung verwendet hatten, genau wie es damals so bedeutende Kartographen wie Ortelius oder Mercator taten. Beide arbeiteten zusammen, und manchmal ist es nicht möglich, ihre Karten dem Vater oder dem Sohn zuzuordnen, da sie oft mit dem Nachnamen ohne Initialen signierten. In anderen Fällen lässt sich die Urheberschaft jedoch anhand der jeweiligen Schreibweise bestimmen: Der Vater verwendet normalerweise „M. Robert“ und der Sohn „Robert de Vaugondy“. Beide erhielten den Ehrentitel „Geographe ordinaire du Roy“, der Vater 1730 und Didier 1760. Nach dem Tod des Sohnes ging die kartografische Werkstatt 1778 an Jean Fortinamons und später an Charles Francis Delamarche über.
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Originalkarte von Schottland („L'Ecosse“), in Kupfer gestochen und mit handkoloriertem Grenzkolorit, aus dem Werk von Robert de Vaugondy. Laut Kartusche wurde sie vom Bürger Lamarche, Geograph und Nachfolger Vaugondys, im Jahr III der Französischen Republik (1794-1795) korrigiert. Sie umfasst die Hebriden („Isles Westernes“), die Orkney- und Shetlandinseln, den Norden Irlands und die englische Grenze.

Gilles und Didier Robert de Vaugondy, Vater und Sohn, waren berühmte Kartographen des 18. Jahrhunderts und Nachfahren des Kartographen Nicolas Sanson, von dem sie einen Großteil ihres kartographischen Materials erbten. 1757 veröffentlichten sie ihr bekanntestes Werk, den Atlas Universel, und 1760 wurde Didier Robert de Vaugondy zum Geographen Ludwigs XV. ernannt. Ihr Nachfolger Charles-François Delamarche überarbeitete und korrigierte später die Platten.

Technik: Kupferstich auf Papier, mit Grenzkolorit von Hand
Zeichner: Robert de Vaugondy; korrigiert vom Bürger Lamarche, seinem Nachfolger
Datierung: Jahr III der Französischen Republik (1794-1795), laut Kartusche
Maße: Blatt 31,8 x 45 cm
Zustand: altersbedingte Stockflecken in den Rändern, einige größere Flecken seitlich, und leichte Randverschmutzung; einige Fleckchen in der Karte; eine handschriftliche „8“ im oberen Rand und ihr Abklatsch auf der anderen Seite; originaler Mittelfalz; breite Ränder

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